Grüß Gott!

Mittwoch, 13. Mai 2026

Ihr Lieben, ich grüße euch mit Johann Martin Millers ZUFRIEDENHEIT, einem Lied aus Ulm:

1. Was frag‘ ich viel nach Geld und Gut
wenn ich zufrieden bin,
gibt Gott mir nur gesundes Blut,
so hab ich frohen Sinn
und sing‘ aus dankbarem Gemüt,
mein Morgen- und mein Abendlied.
2. So mancher schwimmt im Überfluß,
hat Haus und Hof und Geld,
und ist doch immer voll Verdruß
und freut sich nicht der Welt.
Je mehr er hat, je mehr er will,
nie schweigen seine Klagen still.
3. Da heißt die Welt ein Jammertal
und deucht mir doch so schön;
hat Freuden ohne Maß und Zahl,
läßt keinen leer ausgehn.
Das Käferlein, das Vögelein,
darf sich ja auch des Maien freun.
4. Und uns zu Liebe schmücken ja
sich Wiese, Berg und Wald;
und Vögel singen fern und nah,
daß alles widerhallt.
Bei Arbeit singt die Lerch uns zu,
die Nachtigall bei süßer Ruh.
5. Und wenn die goldne Sonn aufgeht,
und golden wird die Welt;
wenn alles in der Blüte steht
und Ähren trägt das Feld;
dann denke ich: alle diese Pracht
hat Gott zu meiner Lust gemacht.
6. Dann preis‘ ich laut und lobe Gott
und schweb in hohem Mut,
und denk: es ist ein lieber Gott,
er meints mit Menschen gut!
Drum will ich immer dankbar sein
und mich der Güte Gottes freun.
Johann Martin Miller (* 3.12.1750, Jungingen; † 21.6.1814 Ulm) war Theologe und Schriftsteller, Sohn des evang. Pfarrers Johann Michael Miller (1722–1774). An der Uni Göttingen studierte er ab 1770 Theologie und wurde 1772 einer der Mitbegründer des Göttinger „Hainbundes“. Hier schloss er Freundschaft mit Matthias Claudius, Gottfried August Bürger, Ludwig Christoph Heinrich Hölty („Üb immer Treu und Redlichkeit“), Johann Heinrich Voss und Friedrich Gottlieb Klopstock, den er 1774 von Göttingen nach Hamburg begleitete. Nach seiner Rück-kehr nach Ulm veröffentlichte er 1776 den schon in Göttingen begonnenen, empfindsamen Roman „Siegwart. Eine Klostergeschichte“ (gemessen an der Zahl der Nachdrucke, nach Goethes Werther der größte Kassenschlager zu jener Zeit).
Nach seinen Göttinger Jahren wirkte Miller in Ulm ab 1780 als Pfarrer.
Er starb im Alter von 64 Jahren am 21. Juni 1814 in Ulm.

Die Gruppenreise zur Wartburg, nach Erfurt, Weimar und Eisenach war gut verlaufen und soll 2026  wiederholt werden vom 30. Oktober bis 1. November.

Einige vermissen mehr Reiseangebote, die es seit 1982 gab, vor allem ab 1999, als wir nach Neu-Ulm kamen, bis 2019. Nachdem ich jetzt als „Pfarrhelfer“, so nenne ich mich, in Weidenstetten, Neenstetten und Holzkirch/Breitingen einen Schwerpunkt mit vielen Gottesdiensten habe, als Kreisrat und Stadtrat verabschiedet bin und das Espresso-Seminar zweimal im Monat in Offenhausen weiterläuft, überlege ich mir wieder Tagesausflüge.

Am 6.6. lade ich nach München ein ins Lenbachhaus. Abfahrt Ulm 7:19, Neu-Ulm 7:22. Siehe eigene Seite auf der Homepage.

Ruft mich an bei Interesse an einer Fahrt 0175-5960505

Eine Bahnfahrt nach Rom könnte im Dezember 2026 dazukommen, wenn der italienische Schnellzu frecciarossa ab München startet.
So empfehle ich das Reiseprogramm meines Freundes Markus Roth. Vor allem für Tansania sucht er noch Mitreisende

Hier das Anmeldeformular (PDF).

Geplante Reisen von Markus 2026 (mit Strg und linker Maustaste anklicken):

Markus schreibt:

Liebe Interessierte an Reisen nach innen und außen, von Herzen wünsche ich uns allen noch ein gutes Neues Jahr. Anbei sende ich Ihnen und Euch die Programme für zwei Reisen 2026 und hänge auch eine Übersicht über alle Reisen an. Herzliche Einladung nach Cornwall, nach Kopenhagen, nach Tansania, zum Gardasee mit Venedig, zur Rundreise nach Portugal und nach Basel, Freiburg und Colmar.

Ebenfalls ist oben auch ein Anmeldeformular zu finden. Man kann sich aber auch online anmelden über meine Seite www.auf-dem-weg.info

Seit Herbst versende ich Interessierten monatlich einen Newsletter. Ihr könnt euch dazu anmelden auf info@auf-dem-weg.info.

Alles Liebe
Ihr/Euer Markus Roth

Jetzt wieder Ernst: Gerne gebe ich das Gottvertrauen von Paul Fleming weiter:

Es kann mir nichts geschehen,
denn was Gott hat ersehen,
und was mir selig ist.
Ich nehm es, wie Er gibet;
ich weiß mich ja geliebet
von Dem, der selbst die Liebe ist.
Ihm hab ich mich ergeben
zu sterben und zu leben,
sobald Er mir gebeut;
es sei heut oder morgen,
dafür lass ich Ihn sorgen,
Er weiß allein die rechte Zeit.

Jetzt noch eine Sonntagsempfehlung: ein Besuch in der Alten Pinakothek in München. Sonntagseintritt ist nur 1 €. Derzeit finden sich auch dort die schönsten Gemälde der Neuen Pinakothek, oder das Leonardo da Vinci-Gemälde „Maria mit Kind“, meines Wissens der einzige Leonardo in Deutschland.

Andere Gemälde aus der Neuen Pinakothek, zum Beispiel Lenbachs „Hirtenknabe“,  sind in der Sammlung Schack in der Prinzregentenstraße 9, 80538 München zu finden 

Mit 107.000 Stundenkilometer dreht sich unsere Erde um die Sonne, das sind 30 Kilometer in der Sekunde.

 Gott befohlen!   Euer Ernst