Grüß Gott, ihr Lieben, danke für den Besuch, bei dem wir uns nicht zu nahe kommen

Neu-Ulm, Samstag, 5. Dezember 2020

Heute gebe ich zunächst eine Einladung von Carmen Stadelhofer weiter, die in ihrem Donauländer-Netzwerk VIVES einen Adventskalender veröffentlicht, auch mit Beiträgen von mir, z.B.am 4.12. zu Barbarazweige schneiden
http://vives-bw.de/adventskalender/
Nochmal Carmen:
Hättest ihr Lust am Sonntag, 6.12. um 17 Uhr in unserer Session Gemeinsam Advents-und Weihnachtslieder singen dabei zu sein?
http://vives-bw.de/events/gemeinsam-advents-und-weihnachtslieder-singen/
Euer Ernst

Sa, 5.12.

Prolog des Nürnberger Christkinds 2019. Benigna Munsi eröffnet den weltbekannten Nürnberger Christkindlesmarkt und lädt alt und jung zum Nürnberger Christkindlesmarkt ein. Auch dieser Markt muss 2020 entfallen.
Die Kinder der Welt und die armen Leut’, die wissen am besten, was Schenken bedeut’. Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut’ wieder, freut Euch in ihrer Art.
Diesem Wunsch schließ ich mich an. Euer Ernst

Hier die Videos der zwei oder drei Tage vorher

Fr, 4.12.

Barbarazweige sind Zweige von Sträuchern und Obstbäumen, die am 4. Dezember, dem Gedenktag der hl. Barbara geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden: Kirsch-, Apfel-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige. Vorausgesetzt, dass sie schon Frost oder zumindest Kälte gespürt haben, blühen sie bis Weihnachten auf. In sehr milden, bis Anfang Dezember frostfreien Jahren muss man die Zweige dafür in den Kühlschrank oder gar in die Tiefkühltruhe legen. Die Zweige werden schräg angeschnitten und in lauwarmes Wasser gestellt. Die Vase kommt in ein mäßig warmes Zimmer.
Der Brauch geht auf eine Überlieferung von der hl. Barbara zurück, nach der sie auf dem Weg in das Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängenblieb. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie das Martyrium erlitt.
Nachgewiesen ist der Brauch seit dem 13. Jahrhundert.
Legende: Barbara war eine sehr schöne und kluge junge Frau. Ihr Vater Dioscuros versuchte, sie von der Außenwelt abzuschirmen und sperrte sie in einen eigens dafür gebauten Turm. Viele junge Männer aus Nikomedia, heute Izmit, Türkei, hielten um ihre Hand an. Barbara jedoch wies die Verehrer zurück. In Abwesenheit ihres Vaters nahm Barbara den christlichen Glauben an und entschied sich, als Eremitin in einem Badehaus zu wohnen, das ihr Vater erbaut hatte. Dort ließ sie ein drittes Fenster hinzufügen – als Symbol der Dreifaltigkeit. Als ihr Vater von ihrer Bekehrung zum Christentum erfuhr, versuchte er in rasender Wut, seine Tochter zu töten. Auf der Flucht öffnete sich vor Barbara ein Felsen. Ein Hirte verriet sie. Dann wurde sie gefangengenommen und vor einen Richter gebracht, der das Todesurteil aussprach und sie foltern ließ. Dioscuros selbst enthauptete seine Tochter und wurde vom Blitz erschlagen.

Do, 3.12.

Wir nähern uns dem Engel Gabriel
mit drei Bildern:
1. Ein Altar im H´o`tel-Dieu
2. Verkündigungsbild in der Eremitage St. Petersburg
3. Maria der Verkündigung von Antonello da Messina. Zu diesem Bild hier eine Interpretation:
Maria wird offensichtlich beim Lesen des vor ihr liegenden Buches auf dem Pult von der Erscheinung des Erzengels überrascht. Es kann die Stelle Jesaja 7,14 aus dem Alten Testament sein, in der angekündigt werde, dass eine Jungfrau schwanger und den Sohn Gottes gebären werde. Auf ihren Schrecken weist die abwehrende Geste der Hand hin, auch hat sie vom Buch aufgeblickt. Antonello verkürzte die abwehrende Hand perspektivisch noch so, dass neben dem Pult und dem Hintergrund Tiefenwirkung in das Bild kam.
Die linke Hand hat das Buch ebenfalls verlassen und hält den offenen Umhang direkt über dem Herz mit Richtung der Finger auf dieses zusammen.
Die Augen, keineswegs erschreckt, blicken ruhig und majestätisch auf den Erzengel. Sie hat ihre Rolle als zukünftige Mutter Jesu angenommen. Die Lippen sind in Vorfreude auf die kommenden Ereignisse gestaltet. Durch diese Mimik konnte Antonello auf die Darstellung der Taube als Symbol des Heiligen Geistes verzichten, die hier üblich wäre.

Auch in der Alten Pinakothek in München gibt es von Antonello da Messina eine „Maria der Verkündigung“ mit kreuzförmig übereinander gelegten Armen.


Die täglichen Videos gibt es jetzt seit dem 20. März. Alle können auch nachträglich aufgerufen werden. Seit Mitte März ruht aber auch das Espresso-Seminar, coronabedingt. Ih möchte erst dann damit wieder beginnen – wir sind ja fast alle Risikogruppe – wenn wir geimpft werden können
So bleiben wir derzeit durch die Filmchen in Verbindung. Bitte, geben Sie/ gebt den Link weiter. Wenn es einfacher ist, den Link täglich zu bekommen, ohne die Website aufschlagen zu müssen, bitte melden.

Dankbarkeit für das Erlebte, Mut für das Kommende und Geborgenheit in der Liebe sind seit Jahresbeginn meine Wünsche für das Jahr 2020!

Und in diesen Tagen dürfen wir das Mitgefühl für die Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze nicht vergessen beim weltweiten Bangen wegen des Corona-Virus! Die Welt ist eine andere geworden und sie wird eine andere bleiben, unabhängig davon, ob die Krise Wochen oder Monate dauert (oder Jahre). Niemand soll sich umbringen, auch wenn die Situation für viele aussichtslos scheint. Alles wird.

Meine letzte Flugreise sollte über Ostern nach Sizilien führen. 34 Personen hatten sich sehr darauf gefreut. Wir mussten sie absagen. Betroffen sind auch die nächsten Mittwoche im Espresso-Seminar. Wir haben noch kein grünes Licht von der Kirchengemeinde Offenhausen für die Fortführung im Juni.

„Welche Reisen planen Sie?“ werde ich manchmal gefragt. Tatsächlich stelle ich das Reisen ein und habe zum 31.3.2020 bei der Stadt die Gruppenreisen-GmbH als Gewerbe abgemeldet
Es ist so, dass ich nach dem Herzinfarkt (Weihnachten 2018), mit 71 und während unser Planet vor einem Neustart steht, dem Herzen und meinem Blutdruck keinen Stress zumuten darf. Es wird sicher keine Flugreisen, keine Vorträge bei der Senioren-Uni ZAWIW und keinen Schulunterricht mehr geben.
Mit 30 bin ich zum ersten Mal geflogen (Israel mit dem Pfarrkollegium Augsburg). Dem folgten 40 Jahre mit vielen Flugreisen (in manchen Jahren war ich z.B. viermal in Rom). Das Foto unen zeigt den Stromboli vom Flugzeug aus. Vergebt mir, kommende Generationen, wenn ich das Klima mit versaut habe. Durch mein Engagement bei den GRÜNEN will ich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene sorgen.

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    Das Planen, das Begleiten der Reisen und schließlich das Erinnern hat sehr viel Freude bereitet! Unterwegs gilt, wie auch sonst, mein Leitspruch „Alles zur größeren Ehre Gottes“. Auch auf Reisen konnte ich Seelsorger sein. Ich zeige gerne Schönes. Das soll bleiben.

    Auch von Ihnen zu hören würde mich freuen.

    Ihr/Euer Ernst Burmann
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